Amerikas Juden sind ueberwiegend Demokraten. Einige wenige sind Republikaner, aber das ist eher die Ausnahme. Noch seltener sind in der republikanischen Partei Afroamerikaner, aber das ist eine andere Geschichte.
Auch wenn die Demokraten noch dabei sind, den Praesidentschaftskandidaten fuer die Herbstwahlen auszuwahlen, so scheint es doch sehr danach auszusehen, dass dieser Obama heissen wird.
Und schon jetzt wird versucht, Amerikas Juden Angst vor Obama einzuhauchen. Obama sei kein Freund von Israel, wird immer wieder gesagt, und man brauche einen pro-israelischen Praesidenten wie John McCain.
Mein Freund Salomon, selbst Mexikaner und daher nicht waehlend im Herbst, schrieb vor kurzem in dieser Blog ueber das Phaenomen der unbegruendeten Angst vor Obama. Der Beitrag sorgte fuer soviel Diskussion, dass er gleich einen Beitrag in der Jerusalem Post zu dem Thema hatte. Der provokante Titel: Obama, der Zionist.
Zugegeben, die Clintons sind als gute Freunde Israels bekannt, aber wer glaubt, dass Obama wirklich eine Gefahr fuer die israelische Sicherheit ist, dem sollte besser das Wahlrecht entzogen werden.
Aber es gibt schlimmeres: Angeblich glauben 10% der Amerikaner, dass Jeanne d’Arc die Tochter von Noah ist (ja, genau, der mit der Arche). Und die duerfen ja auch waehlen. Es lebe die Demokratie.
Ganz gleich, wer nominiert wird, fuer Amerika kann es nur besser sein als mit diesem Cowboy im Amt.